Category Archives: UNIX & Linux

Too good to #0011

Mozilla Firefox APT special

The Mozilla Firefox APT repository is incompatible with legacy apt-mirror. Here’s how I install apt-mirror2 as a dedicated python-virtualenv

# apt-get install virtualenv
# virtualenv --no-setuptools /usr/local/apt-mirror2/
# /usr/local/apt-mirror2/bin/pip3 install -U apt-mirror
# /usr/local/apt-mirror2/bin/apt-mirror --help
  • Repeat as-is to update.
  • Here’s the bug that neccessitates the --no-setuptools option: “ModuleNotFoundError: No module named ‘debian'”

mirror.list entry for the Mozilla Firefox APT repository:

deb-all [signed-by=/path/to/packages-mozilla-org.gpg] https://packages.mozilla.org/apt mozilla main
deb-amd64 [signed-by=/path/to/packages-mozilla-org.gpg] https://packages.mozilla.org/apt mozilla main

How to convert Mozilla’s sloppy ASCII-armored PGP key:

$ curl -s -O https://packages.mozilla.org/apt/repo-signing-key.gpg
$ file repo-signing-key.gpg
repo-signing-key.gpg: PGP public key block Secret-Key
$ mv repo-signing-key.gpg repo-signing-key
$ gpg --dearmor repo-signing-key
$ file repo-signing-key.gpg
repo-signing-key.gpg: OpenPGP Public Key Version 4, Created Tue May 4 21:08:03 2021, RSA (Encrypt or Sign, 2048 bits); User ID; Signature; OpenPGP Certificate

Too good to #0010

In today’s installment:

  • “Headless” Nextcloud
  • Monitoring of fork activity

Mount Nextcloud files via rclone+Webdav, as a systemd user unit

# ~/.config/systemd/user/nextcloud-mount.service
[Unit]
Description=Mount Nextcloud via rclone-webdav

[Service]
ExecStartPre=mkdir -p %h/Nextcloud
ExecStart=rclone mount --vfs-cache-mode full --verbose nextcloud_webdav: %h/Nextcloud/
ExecStop=fusermount -u %h/Nextcloud/
ExecStopPost=rmdir %h/Nextcloud

[Install]
WantedBy=default.target

Sync instead of mount

Nextcloud via Webdav is absurdly slow, so maybe use nextcloudcmd instead, which unfortunately does not have its own daemonization:

# ~/.netrc (chmod 600)
machine my.nextcloud.example.com
login myuser
password *** (app password)
# ~/.config/systemd/user/nextcloudcmd.service
[Unit]
Description=nextcloudcmd (service)

[Service]
ExecStart=nextcloudcmd -n --silent %h/Nextcloud https://my.nextcloud.example.com
# ~/.config/systemd/user/nextcloudcmd.timer
[Unit]
Description=nextcloudcmd (timer)

[Timer]
OnStartupSec=60
OnUnitInactiveSec=300

[Install]
WantedBy=default.target

forkstat (8) – a tool to show process fork/exec/exit activity

High load without a single obvious CPU consuming process (not related to the Nextcloud shenanigans above) led me to forkstat(8):

Forkstat is a program that logs process fork(), exec(), exit(), coredump and process name change activity. It is useful for monitoring system behaviour and to track down rogue processes that are spawning off processes and potentially abusing the system.

$ sudo forkstat # (that's all)

Too good to #0009

In this episode:

  • urlwatch for new daily Ubuntu Server ISO
  • systemd-run ephemeral timers as replacement for at
  • Mozillateam Firefox on Debian
  • systemd service: ExecStartPre as root
  • gdm3 autosuspend/shutdown behaviour

urlwatch for new daily Ubuntu Server ISO

Somewhat desparate because at the time of starting this post, the (pre-beta, non-LTS, not blaming anyone) server image in question was badly broken.

---
name: Ubuntu Server Daily ISO
url: https://cdimage.ubuntu.com/ubuntu-server/daily-live/current/SHA256SUMS
filter:
  - grep: .*-live-server-amd64.iso
---

systemd-run ephemeral timers as replacement for at

Goes great with “hardened” systems that deny use of at(1).

Run a command 60 seconds from now, via the user’s private systemd (after logout only if session lingering is enabled).

systemd-run --user --on-active=60s -- logger --tag foo "Hello world"

Run a command 2 minutes from now, privileged or as a specific user via the global systemd:

sudo systemd-run --uid="${LOGNAME}" --on-active=2m -- touch /tmp/hello

Insights

systemctl --user list-timers
journalctl --user -u 'run-*.timer'
sudo systemctl list-timers
sudo journalctl -u 'run-*.timer'

Mozillateam Firefox on Debian

$ sudo tee /etc/apt/sources.list.d/mozillateam-ppa.list <<Here
deb https://ppa.launchpadcontent.net/mozillateam/ppa/ubuntu jammy main
deb-src https://ppa.launchpadcontent.net/mozillateam/ppa/ubuntu jammy main
Here
$ sudo tee /etc/apt/trusted.gpg.d/mozillateam.asc < <(curl 'https://keyserver.ubuntu.com/pks/lookup?op=get&search=0x0ab215679c571d1c8325275b9bdb3d89ce49ec21')

systemd service: ExecStartPre as root

[Service]
...
User=nonroot
Group=nonroot
ExecStartPre=+install -d /var/lib/theservice -o nonroot -g nonroot
ExecStart=/usr/sbin/theservice

See systemd.service, “special executable prefixes”.


gdm3 autosuspend/shutdown behaviour

Debian:

$ sudo apt-get install dbus-x11
$ sudo chsh -s /bin/bash Debian-gdm
$ sudo -i -u Debian-gdm
$ gsettings get org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-inactive-ac-type
'suspend'
$ dbus-launch gsettings set org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-inactive-ac-type nothing
$ gsettings get org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-inactive-ac-type
$ exit
$ sudo chsh -s /bin/false Debian-gdm

Arch/Garuda:

$ sudo chsh -s /bin/bash gdm
$ gsettings get org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-inactive-ac-type
'suspend'
$ dbus-launch gsettings set org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-inactive-ac-type nothing
$ gsettings get org.gnome.settings-daemon.plugins.power sleep-inactive-ac-type
$ exit
$ sudo chsh -s /usr/bin/nologin gdm

Die USV-Kampagne 2023

DA HAT DOCH WAS GEZUCKT

Nach etlichen Sekunden-Stromausfällen, durchaus auch mal in schneller Folge nacheinander, hatte mich ein 40-minütiger Stromausfall endgültig über die Kante geschubst, und ich wollte meine Rechner mit unterbrechungsfreien Stromversorgungen ausstatten.

Ziel war eine USV-Integration, die:

  • Den angeschlossenen Rechner bei Stromausfall zuverlässig herunterfährt.
  • Und ihn auch zuverlässig wieder startet.

Utopische Batterielaufzeiten, um irgendwelche Uptimes zu retten, sind bei mir kein Thema, denn alle Systeme, die keine Eingabe einer Passphrase benötigen (also alle bis auf eines), reboote ich wöchentlich aus der Crontab.

First things first: Warum nicht den Marktführer? Warum nicht … APC?

Meine Meinung zu APC ist nicht die beste. Zum einen stört mich enorm, dass APC gefühlt immer noch die exakt selbe Hardware verkauft, sogar original ohne USB, die ich in einem anderen Jahrhundert(!) als Vertriebler im Großhandel verhökert habe. Der apcupsd für Linux scheint seit Ewigkeiten unmaintained, und die Hinweise zu den APC-Hardwaregenerationen bei den Network UPS Tools sind alles andere als ermutigend.

Hardwareauswahl

Der Weg zur richtigen Hardware, die die gewünschte Integration leistet, war steinig und von sehr schweren Pappkartons begleitet.

Für die meisten Anwendungsfälle tut es tatsächlich die wirklich billig-billige 50-Euro-USV von “BlueWalker PowerWalker”, wie sie der kleine Computerladen im Nachbardorf in allen Ausprägungen führt. Der Sinus ist hier allerdings nicht wirklich rund, sondern sehr sehr eckig, so dass er nicht mit jedem PC-Netzteil harmoniert.

Ein Gerät aus der “CSW”-Serie, “Clean Sine Wave” für ca. 150 Euro ebenfalls von “BlueWalker PowerWalker” weigerte sich, das System nach Wiederherstellung der Stromversorgung zuverlässig wieder hoch zu fahren.

Eine “Cyberpower”-USV hatte das beste User-Interface direkt am Panel, zählte die Sekunden der jeweiligen Timings live runter, war aber leider Dead On Arrival mit einem Akku, der wie ein Stein runterfiel, ohne dem angeschlossenen System wenigstens mal 30 Sekunden Zeit zum Runterfahren zu geben.

Nachdem ich einige Wochen Frust geschoben hatte, ging es wieder mit einer PowerWackler weiter, diesmal mit der BlueWalker PowerWalker VI 800 SW. Ein Billiggerät, sieht billig aus, hat ein aus einem Blickwinkel von ca. 0.5 Grad ablesbares LC-Display, und: Funktioniert! Der Sinus ist ulkig windschief, das tut der Funktion aber keinen Abbruch.

Integration

Nach den ersten Tests und der Erkundung der Möglichkeiten, standen meine Wünsche endgültig fest:

  • 30 Sekunden nach dem Stromausfall soll das System runterfahren.
  • Kommt innerhalb der 30 Sekunden der Strom wieder, soll der Shutdown abgebrochen werden.
  • 60 Sekunden nach dem Shutdown soll das System ausgeschaltet werden.
  • Kommt während oder nach dem Shutdown der Strom wieder, soll die USV wissen, dass sie das Ding jetzt durchziehen und das System trotzdem aus- und nach einer Wartezeit wieder einschalten soll.
  • Ist der Stromausfall beendet, soll das System wieder automatisch eingeschaltet werden.

Mit der richtigen USV ist all das problemlos zu konfigurieren. Leider habe ich mir ärgerlich viel Zeit um die Ohren geschlagen, weil ich immer wieder Fehler auf meinem System in meiner Konfiguration gesucht habe.

NUT-Architektur

Die Network UPS Tools (“NUT”) teilen ihren Stack in 3 1/2 Schichten auf:

  • Der NUT-Treiber übernimmt die Kommunikation mit der USV und stellt sie modellunabhängig den nachgeordneten Schichten zur Verfügung.
  • Der NUT-Server stellt die Events der USV per TCP bereit, für localhost, oder auch für per Netzwerk angebundene Systeme, die keine lokale USV haben.
  • Der NUT-Monitor reagiert auf Events, die er vom Server erhält, hierbei kann der Server entweder lokal laufen, oder über das Netzwerk erreicht werden.
  • Der NUT-Scheduler als Teil des NUT-Monitor führt diese Events aus und verfolgt sie im zeitlichen Ablauf.

Ich habe mich überall für Konfigurationen vom Typ “Netserver” entschieden, bei denen aber der NUT-Server hinter einer lokalen Firewall für Verbindungen von außen geblockt ist.

NUT-Treiber

Der NUT-Treiber ist, wenn man einmal akzeptiert hat, dass die USVen alle buggy Firmware haben und man nie bei NUT die Schuld für Fehlfunktionen zu suchen hat, ganz einfach zu konfigurieren. Außer der Auswahl des passenden Subtreibers ist lediglich zu beachten, dass die USV-Firmwares die Timings mal in Sekunden, mal in Minuten und mal gemischt(!) entgegennehmen. Bei manchen darf auch kein ondelay von unter 3 Minuten konfiguriert werden. Was weiß denn ich. Eine /etc/nut/ups.conf:

# /etc/nut/ups.conf für BlueWalker PowerWalker VI 800 SW
maxretry = 3 # Erforderlich

[ups]
        driver = blazer_usb # Wahrscheinlichste Alternative: usbhid-ups
        port = auto
        offdelay = 60       # Zeit bis zum Ausschalten nach Shutdown in Sekunden
        ondelay = 3         # Mindestwartezeit bis zum Wiedereinschalten in Minuten

NUT-Server

Der NUT-Server ist etwas unübersichtlich zu konfigurieren, insbesondere bei der Rollenzuweisung im Rahmen seiner Userverwaltung. Die zentrale Konfigurationsdatei /etc/nut/nut.conf ist aber noch äußerst übersichtlich:

# /etc/nut/nut.conf
MODE=netserver

/etc/nut/upsd.conf habe ich inhaltlich leer gelassen (Voreinstellung, alles auskommentiert), hier können für den Netzwerkbetrieb Zertifikate und/oder für den lokalen Betrieb die Bindung auf Localhost konfiguriert werden.

In /etc/nut/upsd.users wird der User angelegt, mit dem sich der NUT-Monitor beim Server anmelden wird. Bei “upsmon master” scheint es sich um eine Art Macro zu handeln, das bestimmte Rechte für den User vorkonfiguriert; die Doku ist nicht allzu verständlich und es ist möglich, dass die expliziten “actions” hier redundant konfiguriert sind. Ansonsten wird hier explizit festgelegt, dass der User “upsmon” mit dem Passwort “xxx” “Instant Commands” an die USV senden darf, dass er mit SET diverse Einstellungen an ihr vornehmen darf, und dass er den FSD, den Forced Shutdown, einleiten darf.

# /etc/nut/upsd.users
[upsmon]
        password = xxx
        instcmds = ALL
        actions = SET
        actions = FSD
        upsmon master

NUT-Monitor

Der NUT-Monitor ist die Kernkomponente, die tatsächlich den Shutdown des Systems einleiten und/oder abbrechen wird.

Zunächst muss die Kommunikation mit der USV namens “ups” mit dem User “upsmon” etabliert werden. “master” bedeutet, dass die USV hier am System lokal angeschlossen ist, die 1 ist eine Metrik für den Fall, dass mehrere USVen angeschlossen sind. Erhaltene Events werden an den NUT-Scheduler delegiert, und es sollen ausschließlich die Events ONLINE und ONBATT behandelt werden. Hier nur die relevanten zu ändernden Zeilen aus /etc/nut/upsmon.conf:

# /etc/nut/upsmon.conf (excerpt)
MONITOR ups@localhost 1 upsmon xxx master
NOTIFYCMD /sbin/upssched
NOTIFYFLAG ONLINE SYSLOG+WALL+EXEC
NOTIFYFLAG ONBATT SYSLOG+WALL+EXEC

NUT-Scheduler

Dem NUT-Scheduler wird der Pfad zu einem Shellscript übergeben, das den Shutdown des Systems handhaben wird. Die beiden Werte PIPEFN und LOCKFN haben keine Voreinstellungen und müssen sinnvoll belegt werden. Hier die komplette /etc/nut/upssched.conf:

# /etc/nut/upssched.conf
# https://networkupstools.org/docs/user-manual.chunked/ar01s07.html
CMDSCRIPT /usr/local/sbin/upssched-cmd
PIPEFN /run/nut/upssched.pipe
LOCKFN /run/nut/upssched.lock
AT ONBATT * START-TIMER onbatteryshutdown 30
AT ONLINE * CANCEL-TIMER onbatteryshutdown
AT ONBATT * EXECUTE onbattery
AT ONLINE * EXECUTE online

Wenn der Event ONBATT behandelt wird, die USV sich also im Batteriebetrieb befindet:

  • Wird ein Timer gestartet, der in 30 Sekunden das CMDSCRIPT mit dem Argument onbatteryshutdown ausführen wird.
  • Wird das CMDSCRIPT ausgeführt mit dem Argument onbattery, das die eingeloggten User über den Stromausfall und den in 30 Sekunden bevorstehenden Shutdown informiert.

Wenn der Event ONLINE behandelt wird, die USV sich also nicht mehr im Batteriebetrieb befindet:

  • Wird der zuvor gestartete Timer abgebrochen.
  • Wird das CMDSCRIPT ausgeführt mit dem Argument online, das die eingeloggten User über den abgebrochenen Shutdown informiert.

CMDSCRIPT /usr/local/sbin/upssched-cmd

Das Herz des Systems ist natürlich in liebevoller Manufakturqualität selbstgescriptet. Der Shutdown selbst wird mit /sbin/upsmon -c fsd bei NUT-Server in Auftrag gegeben, der theoretisch auch noch die Aufgabe hätte, die Shutdowns von per Netzwerk angebundenen Systemen abzuwarten. Bei diesem Forced Shutdown sagt NUT-Server der USV Bescheid, dass der Shutdown jetzt durchgezogen wird und sie nach der im NUT-Treiber konfigurierten offdelay die Stromversorgung auch wirklich aus- und nach Wiederherstellung der Stromversorgung, oder einer Mindestwartezeit, wieder einschalten soll.

#!/usr/bin/env bash
me_path="$(readlink -f "$0")"

case "${1}" in
        'onbattery')
                /usr/bin/logger -p daemon.warn -t "${me_path}" "UPS on battery."
                /usr/bin/wall <<-Here
                $(figlet -f small BLACKOUT)
                $(figlet -f small BLACKOUT)
                +++++ SYSTEM WILL SHUT DOWN IN 30 SECONDS. +++++
                Here
                ;;
        'onbatteryshutdown')
                /usr/bin/logger -p daemon.crit -t "${me_path}" "UPS on battery, forcing shutdown."
                /usr/bin/wall <<-Here
                $(figlet -f small BLACKOUT)
                $(figlet -f small BLACKOUT)
                +++++ SYSTEM IS SHUTTING DOWN  N O W. +++++
                Here
                /sbin/upsmon -c fsd
                ;;
        'online')
                /usr/bin/logger -p daemon.warn -t "${me_path}" "UPS no longer on battery."
                /usr/bin/wall <<-Here
                $(figlet -f small SHUTDOWN)
                $(figlet -f small ABORTED)
                Power restored. Shutdown aborted. Have a nice day. <3
                Here
                ;;
        *)
                /usr/bin/logger -p daemon.info -t "${me_path}" "Unrecognized command: ${1}"
                echo '?'
                ;;
esac

Administration/Troubleshooting

Status der USV abfragen:

upsc ups
upsc ups battery.charge
upsc ups ups.status

Unterstützte Kommandos der USV abfragen:

upscmd -u upsmon -p xxx -l ups

Kommando absetzen:

upscmd -u upsmon -p xxx ups <kommando>
upscmd -u upsmon -p xxx ups test.battery.start.quick
upscmd -u upsmon -p xxx ups test.battery.start.deep

Treiber bei der Interaktion mit der USV zuschauen (sollte eigentlich nie erforderlich sein):

/lib/nut/usbhid-ups -DDD -a ups
/lib/nut/usbhid-ups -DDDD -a ups
/lib/nut/usbhid-ups -DDDDD -a ups

Und welche USV ist nun zu empfehlen?

Es gilt leider nur diese eine Empfehlung, die irgendwo auf der NUT-Homepage auftaucht:

Jede, bei deren Kauf man sicher weiß, dass man ein uneingeschränktes Rückgaberecht hat.

Too good to #0008

rinetd-style circuit level gateway in systemd

This accepts port 465/tcp and forwards all connections to a service running somewhere else on 1194/tcp.

The socket unit accepts the connection on port 465:

# /etc/systemd/system/tcp465-to-tcp1194.socket
[Unit]
Description="openvpn 465/tcp to 1194/tcp (socket)"

[Socket]
ListenStream=465

[Install]
WantedBy=sockets.target

systemd-socket-proxyd connects to the backend:

# /etc/systemd/system/tcp465-to-tcp1194.service
[Unit]
Description="openvpn 465/tcp to 1194/tcp (service)"

[Service]
ExecStart=/lib/systemd/systemd-socket-proxyd 10.12.13.14:1194
User=proxy

(Anyone old enough to remember that this was called a plug-gateway in the TIS Firewall Toolkit?)


Python pip/virtualenv/pipenv micro-HOWTO

Clone project with wacky dependencies:

git clone https://github.com/example/project.git

Install dependencies (from requirements.txt):

pipenv install (-r requirements.txt)

Run:

pipenv run ./script

Template for git commit message

Create the template, I prefer it outside the repository:

(blank line)
(blank line)
foo#1234 is the neverending story I'm constantly working on

Configure the path, relative to the repository root:

git config commit.template ../commit-template-for-foo.txt

“OMG, I see you have committed a manual page…”

…and this is how it’s done, the simplest way possible. I initially heard about this technique from Jan-Piet Mens, a large-scale fiddler unlike me, and have fully committed to it.

Write a Markdown file with a manpage structure and a tiny bit of syntactic legalese at the top. I’ll call mine demo.7.md, but I’ve also gone with having it double as a README.md in the past.

% demo(7) | A demo manual page

# Name

**demo** - A demo manual page

# Synopsis

`demo` (No arguments are supported)

# History

Introduced as an example on a random blog post

# See also

* pandoc(1)

Convert to a manual page markup using pandoc(1) and view the manpage:

pandoc --standalone --to man demo.7.md -o demo.7
man -l demo.7

That’s your quick-and-dirty WYSIWYG manual page.

(Update Sep. 29, 2023: Fixed missing “.7” in final man -l invocation.)

Too good to #0007

Disable the dynamic motd on Ubuntu and everywhere else

This is without messing around in /etc/pam.d or doing things that may be reverted by future updates. Remember to systemctl enable disable-dynamic-motd.timer.

# /etc/systemd/system/disable-dynamic-motd.timer
[Unit]
Description=Disable all the dynamic-motd scriptlets (timer)

[Timer]
OnBootSec=10
OnActiveSec=3600

[Install]
WantedBy=timers.target
# /etc/systemd/system/disable-dynamic-motd.service
[Unit]
Description=Disable all the dynamic-motd scriptlets (service)

[Service]
Type=oneshot
ExecStart=sh -c 'chmod -v -x /etc/update-motd.d/*'

Disable verbose logging on realmd.service

Problem on AD-member Linux client, realmd logs thousands of redundant messages:

Feb 01 11:11:34 kvm-28ca realmd[22302]: client using service: :1.1042
Feb 01 11:11:34 kvm-28ca realmd[22302]: holding daemon: :1.1042
Feb 01 11:11:34 kvm-28ca realmd[22302]: client gone away: :1.1042
Feb 01 11:11:34 kvm-28ca realmd[22302]: released daemon: :1.1042

Solution, disable debug logging in the systemd unit by introducing this drop-in:

# /etc/systemd/system/realmd.service.d/override.conf
[Service]
LogLevelMax=info

Sorting Debian package versions

dpkg –compare-versions is not exactly a secret, but I’ve wrapped a script around it to visualize and better wrap my head around non-straightforward naming schemes:

$ cat test.txt
2.1
2.2~pre01
1.0
2022-01.1~pre03
2.1-bugfix-foo
2.1~bugfix-foo
2.2
2022-01~foo~bar
2022-01
1.0
0
3
2022-01~foo
$ ./dpkg-sort-versions < test.txt
Sorted from lowest (oldest) to highest (latest):
0
1.0
1.0
2.1~bugfix-foo
2.1
2.1-bugfix-foo
2.2~pre01
2.2
3
2022-01~foo~bar
2022-01~foo
2022-01
2022-01.1~pre03

Script is here.

systemd-Timer für Crontab-User

Ich bin wirklich dazu übergangen, mich komplett auf systemd-Timer statt Crontab-Einträge einzulassen, lediglich die Zeitangaben für kalendergebundene Events machen mir dauerhaft zu schaffen. Mir ist ein Rätsel, dass die allwissenden systemd-Entwickler darauf verzichtet haben, eine zusätzliche Konfigurationsmöglichkeit über die bekannten, selbsterklärenden und intuitiv verständlichen Crontab-Spezifikationen zu akzeptieren. Hier also eine Handvoll Beispiele:

WannCrontabOnCalendar
Täglich um Uhr45 13 * * *13:45:00
Alle 5 Minuten*/5 * * * **:00/5:00
Montags, Mittwoch, Donnerstag um Uhr14 9 * * 1,3,5Mon,Wed,Fri 09:14:00
Montag bis Freitag um Uhr0 4 * * 1-5Mon..Fri 04:00:00
Jeden Monatsersten um Uhr0 6 1 * **-*-1 06:00:00
Alle 5 Minuten von 06:00 – 17:55*/5 6-17 * * *06..17:00/5:00
⚠️ Achtung: In der Tabelle sind non-breakable Spaces enthalten. ⚠️
Die Werte sind somit nicht für copy&paste geeignet.

Zum Testen mit systemd-analyze wird die jeweilige Definition mit Anführungszeichen übergeben:

systemd-analyze calendar --iterations=10 'Mon,Wed,Fri 09:14:00'

In der Timer-Unit dürfen dann keine Anführungszeichen stehen, und nein, das ergibt überhaupt keinen Sinn.

[Unit]
Description=Ein kalenderbasierter Timer

[Timer]
OnCalendar=Mon,Wed,Fri 09:14:00

[Install]
WantedBy=timers.target

Alternativ, insbesondere bei hoher Ausführungsfrequenz oder bei Überschneidungsgefahr, benutze ich, wenn ich schon in systemd unterwegs bin, heute gern monotone Timer.

[Unit]
Description=Ein monotoner Timer

[Timer]
OnStartupSec=60
OnUnitInactiveSec=900

[Install]
WantedBy=timers.target

Versuche, hybride Timer mit Elementen aus beiden Timer-Typen zu konfigurieren, haben bei mir keine Fehlermeldungen produziert, aber der OnCalendar-Teil der Konfiguration wurde ignoriert. Das genaue Verhalten scheint nicht definiert zu sein.

WantedBy sollte bei Timern im Systemkontext auf timers.target lauten, da damit die NTP-Synchronisation vorm Start des Timer sichergestellt ist. Im Userkontext (Wallpaperchanger, Zeiterfassung, dies das) steht nur default.target zur Verfügung.


Inb4, warum überhaupt auf systemd-Timer statt crontab einlassen? Ganz einfach, weil systemd-Timer absolut narrensicher zu managen sind:

  • Du willst einen systemd-Timer verteilen/managen/paketieren? Kein Problem. Zwei Dateien nach /etc/systemd/system packen, systemctl daemon-reload, systemctl enable, fertig. Anders als in der Crontab musst du dir keine Meta-Syntax ausdenken, um zu identifizieren, ob der Eintrag schon da ist, und um ihn punktgenau löschen zu können.
  • Du willst einen vorinstallierten Timer anpassen? Ebenfalls kein Problem. Du legst ein Drop-In daneben, in dem du deine neue Timer-Spezifikation hinterlegst, etwa /etc/systemd/system/apt-daily.timer.d/local.conf als Drop-In für /lib/systemd/system/apt-daily.timer.

Grundlagen zu Timern finden sich etwa im Arch-Wiki oder bei Ubuntu Users.

IBM RS/6000 von 1993

Von den Leuten, die uns “STRG”, “ENTF” und “EINFG” gebracht haben, ein Highlight, das sich leider nie durchgesetzt hat: Die GRDST-Taste.

Diese RS/6000 hat den Weg zu mir so um 2000 gefunden, als mein erster Vollzeit-Linuxjob noch ein paar Jahre entfernt war.

Damals kuschelte IBM etwas widerwillig mit Linux und hatte auf AIX 4.3.3 parallel zur Einführung von AIX 5L (das L sollte für die Nähe zu Linux stehen) RPM als additiven Paketmanager eingeführt. Die Liste der damals verfügbaren Pakete kann bei bullfreeware.com bewundert werden (hier ein lokaler Mirror). Ich habe zuletzt noch einige davon installiert, um das Tool zum Benchmarking übersetzen zu können.

Zur 7012 besitze ich auch noch das passende SCSI-CDROM mit der passenden obskuren Blockgröße. Installationsmedien sind aber keine mehr vorhanden. Die Demo-Installation mit User root und Password root muss also für immer halten. Außer AIX ist mir kein Betriebssystem bekannt, das auf dem System nutzbar wäre.

SSH fehlt, aber per Telnet über den wackeligen AUI-Transceiver mit 10 Megabit/s macht das System einen sehr guten und responsiven Eindruck, fast besser als heute manche VMware-Instanz. 😉

Die Towers of Hanoi aus dem BYTE Unix Benchmark führt die RS/6000 mit ca. 1050 Loops pro Sekunde aus. Ein halbwegs aktuelles Vergleichssystem mit Intel-CPU und 3,6 GHz kommt auf ca. 3200000 Loops pro Sekunde.

Divisionen in der folgenden Schleife macht die RS/6000 mit 16500/s (Perl 5.5 vorinstalliert) bzw. 14500/s (Perl 5.8 aus dem RPM); mein moderneres Vergleichssystem kommt auf knapp 7 Millionen/s.

perl -e '$o=time();$s=$o;while(10>$o-$s)
{rand()/(rand()+1);$i++;$n=time();if($n!=$o)
{printf"%i\n",$i;$i=0};$o=$n}'

Softwaretechnisch größtes Highlight dürfte das installierte Java 1.1.8 sein. IPv6 wird zur Konfiguration angeboten, funktioniert aber in dieser aus dem Jahr 1999 stammenden Implementation nicht wirklich zufriedenstellend.

Technische Daten: POWER1-Prozessor mit 50 MHz, 128 MB Arbeitsspeicher, 2 GB Festplatte. Produktionszeitraum 1993-1994. (Mirror vom Datenblatt)

(Dieser Beitrag stand 2014 schon mal an anderer Stelle. Die Benchmarks auf heutigen Systemen wurden aktualisiert und ein lokaler Mirror der Bullfreeware-Liste und des Datenblatts gesichert.)

Too good to #0006

“Sudo on demand” from TGT0003 considered more useful for downgrading privileges on the fly

#!/usr/bin/env bash

want_user=letsencrypt
am_user="$(id -un)"
printf "Running as: %s\n" "${am_user}"
if [[ "${want_user}" != "${am_user}" ]]
then
        printf "Re-executing with sudo.\n"
        exec sudo -u "${want_user}" "${0}"
fi
...

JSON export of all installed packages on Debian/Ubuntu

#!/bin/bash

function dpkg_json(){
    printf "{\n"
    format='"${Package}": { "Version": "${Version}", "Architecture": "${Architecture}", "Status": "${db:Status-Abbrev}" },\n'
    dpkg-query --show --showformat="${format}" | sed '$s/,$//'
    printf "}\n"
}

dpkg_json | jq .

Urlwatch for a new version of a package in the Ubuntu package pool

---
name: "Ubuntu Curtin package (waiting for apt-key fix)"
url: http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/c/curtin/
filter:
  - xpath: //table//td[2]
  - html2text
  - grep: ^curtin.*\.deb$
---